Mehr Motivation – Vom Denken ins Tun!

Wie motiviere ich mich zu mehr Sport? Wie motiviere ich mich generell dazu, die Dinge zu tun, die für mich wichtig sind? In diesem Blog nehme ich dich mit zum Morgensport und erkläre eine effektive Technik, um dich besser selbst zu motivieren, auch wenn dir gar nicht danach ist.

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade von Philipp von https://marathon-vorbereitung.com/motivation-sport/

Mehr Motivation! So schaffst du den Schritt vom Denken ins Tun

Aufschieberitis kann man ändern

Regelmäßig Sport zu treiben, scheitert meist nicht daran, dass wir keine Sportschuhe oder gar eine Mitgliedskarte im Fitness-Studio hätten. Nein. Was uns davon abhält, die Laufschuhe auch aktiv einzusetzen, sind viel mehr die zahlreichen  Ausreden in unserem Kopf. Wie oft verbringen wir Zeit mit Gedankenspielen, warum jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist, um zu sporteln? Diese Vorgang der  Prokastination oder auf gut deutsch „Aufschieberitis“ ist ein angelernter Mechanismus, den wir jedoch bewusst ändern können.

 

Der Verstand ist ein Datensammler, kein Visionär

Entscheidend ist zu verstehen, wie sehr wir von unseren Gedanken unbewusst gesteuert werden und uns dadurch selbst blockieren. Der Verstand, also die Stimme, die den ganzen Tag mit uns spricht, kann ein hilfreiches Instrument sein, wenn es um Analyse und Planung geht. Er greift jedoch ausschließlich auf Daten aus der Vergangenheit zurück und plant für die Zukunft auf Basis dieser Erfahrungen. Wenn es also darum geht, etwas Neues zu tun,  betrachtet er es mit Vorsicht, wiegt die Negativfolgen ab und warnt uns davor. Das spiegelt sich in Form von skeptischen Gedanken wider, die uns am Schluss dazu bringen, aus Angst vor den Folgen etwas Neues erst gar nicht auszuprobieren. Deshalb brauchen wir keinen Datensammler, sondern einen Visionär.

 

Entscheidend ist der erste Schritt

Um aus dieser gewohnten Spirale des Denkens auszubrechen, braucht es die Fähigkeit, seine Gedanken aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. Dabei gilt, sich selbst zu beobachten und zu unterscheiden, ob der Datensammler uns warnen möchte, weil wir wirklich in Gefahr sind oder ob er uns aus übertriebener Vorsicht von einer wertvollen Erfahrung abhalten will. Eine übertriebene Warnung könnte folgendermaßen aussehen: „Nach dem letzten Lauftraining hattest du Blasen an den Füssen, einen Muskelkater und Knieschmerzen, außerdem ist es anstrengend, wenn es zu heiß ist. Wenn es regnet, wirst du dich verkühlen.“ Das führt dazu, dass wir die Laufschuhe erst gar nicht anziehen. Sind wir in der Lage zu erkennen, was der Verstand mit dieser Information bewirken will, können wir bewusst eine andere Entscheidung treffen. Diese könnte lauten: „Ah interessant. Mein Datensammler will mich vor negativen Folgen schützen. Aber ich weiß, dass mir das Laufen gut tut und ich mich danach immer toll fühle.“

 

So durchbrichst du alte Muster

Je öfter wir es schaffen, bewusst alte Muster zu erkennen und sie aktiv zu ändern, umso leichter wird uns die Motivation zum Sport (und natürlich auch zu allen anderen Dingen) in Zukunft besser gelingen. Eine Technik, um gezielt zu lernen, seine Gedankenmuster zu beobachten und zu verstehen, ist Meditation. Mit Konzentration auf den Atem und das bewusste Wahrnehmen der eigenen Gedanken, lernt man zu unterscheiden, welche Gedankenmuster für uns dienlich sind und welche nicht. Das ist der erste entscheidende Schritt, um vom Denken ins Tun zu kommen. Entscheidend ist, sich nicht ausschließlich auf die Informationen unseres Datensammlers zu verlassen, sondern sein Leben selbst zu gestalten mit den Dingen, die uns wirklich wichtig sind.

 

Mit Meditation beginnen, ist einfach

Meditieren ist achtsames Atmen und bewusstes Wahrnehmen der Gedanken mit klarem Fokus. Es ist eine Auszeit, wo deine Seele deinen Verstand als das erkennt, was er wirklich ist: Dein Hilfsmittel, dein Datensammler, ein Analyse-Instrument. Denn dein Verstand ist nicht der Gestalter deines Lebens. Wer Unterstützung beim Meditieren sucht, kann gerne dazu die CD bzw. MP3 „Sieben geführte Meditationen für mehr Leichtigkeit im Leben“ als Begleitung nutzen. Hier kannst du über die Meditationen mehr erfahren.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude beim Meditieren und natürlich ganz viel Motivation!

Herzlichst,
Verena Thiem